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Nützliches Hundezubehör auf Reisen und beim Camping


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Gefühlt reist bei jedem zweiten Camper ein Hund mit, mindestens. Das stellt dich vor gewisse logistische Herausforderungen: Wo soll der Hund schlafen? Wie soll er transportiert werden? Wie sichere ich ihn auf dem Campingplatz? Welche Utensilien brauche ich für Futter und Wasser? Was sollte ich für Rad- und Wandertouren dabei haben? Und schließlich: wie halte ich den Caravan oder das Wohnmobil mit Hund sauber? Im Folgenden stelle ich dir nützliche Ausrüstung für Camper mit Hunden vor.

Die Hundebox: Transportmöglichkeit und Rückzugsort

Hast du früher gerne Tetris gespielt? Dann wirst du die Herausforderung beim Campen lieben, Gepäck, Geschirr, Bekleidung, Zubehör und Hund im Zugfahrzeug oder im Wohnmobil unterzubringen und dabei a. alles sicher zu verstauen und b. das zugelassene Gesamtgewicht nicht zu überschreiten. Grundsätzliches zur Sicherung deines Vierbeiners im Wohnmobil, Wohnwagen oder Auto findest du in diesem Artikel.

Transportboxen sind sowohl fürs WoMo, als auch das Zugfahrzeug geeignet. Im Test von Stiftung Warentest haben sich Aluboxen am sichersten für Mensch und Tier erwiesen. Die unten vorgestellte Trixie-Transpotbox* gibt es in unterschiedlichen Größen, sodass du die richtige für deinen Standplatz oder Kofferraum bestellen kannst. Achte aber immer darauf, die Box gegebenenfalls zusätzlich mit Spanngurten oder ähnlichen abzusichern.

Mein Hund Idgie liebt Hundeboxen aller Art und sie legt sich auch tagsüber da gerne zum Schlafen rein, wenn sie nicht unterm Bus döst. Deswegen steht die Box bei uns dann im Vorzelt, damit Madame Hund ihren Rückzugsort hat.

Sitz, Platz – Hundezubehör zur Sicherung des Vierbeiners auf der Parzelle

Auf nahezu allen Camping- und Stellplätzen herrscht für Hunde Leinenpflicht, beziehungsweise muss deine Lakritznase auf deiner Parzelle bleiben. Ausnahmen, wie auf unserem Irland-Trip, wo sich regelmäßig die Nachbarshunde bei uns zum Abendessen eingeladen hatten, bestätigen die Regel. Für kleine und leichte Hunde reicht ein spezieller Bodenanker, beispielsweise den Leinen-Hering*, den du in den Boden drehst, meist aus. 

Auf Sandboden jedoch ist er relativ wirkungslos und meine Border-Hündin Idgie ist in ihrem ersten Campingurlaub (damals noch zarte 12 Kilo) mitsamt Hering der Möwe hinterher gesegelt. Seitdem hängt sie mit Schleppleine an der Anhängerkupplung. Alternativ nimmst du einen so genannten „Dog-Sitter“ bzw. „Animal-Sitter“, der aus einer stabilen Platte besteht. Auf diese stellst du mit einem Reifen dein Wohnmobil oder Zugfahrzeug und befestigst die Leine in der Öse. Fertig!

Achtung: Wenn du deinen Hund am Fahrzeug anleinst, solltest du vor allem bei etwas temperamentvolleren Exemplaren unbedingt eine Leine mit Feder oder Dämpfer verwenden. Ansonsten drohen Verletzungen im Hals- oder Brustbereich!

Wenn du mit mehr als einem Hund Leben und Campingurlaub teilst, wird die Leinenlösung jedoch schnell zur Bondage. Schon ein Hund findet unendlich viele Möglichkeiten, sich kreativ um Campingstühle, -tische oder deine Liege zu wickeln. Die Lösung für dieses Problem heißt Hundezaun. Meine beiden Border Collies akzeptieren einen leichten Schafzaun*, der zudem überall problemlos stehen bleibt (natürlich liegt da *kein* Strom drauf):

Nennst du einen ambitionierten Jäger, Hochsprung-Europameister oder territorial veranlagten Hund dein eigen, empfehle ich dir die robusteren Produkte von Agility-Flash, die du zudem mit deinen eigenen Fotos personalisieren kannst.

▶▶ Gut zu wissen: Nicht überall darfst du einen Hundezaun aufstellen. Erkundige dich deshalb am besten schon bei der Buchung, ob das auf deinem Wunschplatz erlaubt ist.

Hundezubehör für den Transport vor Ort

Du liebst es, dein Reisefahrzeug auf dem Campingplatz stehenzulassen und die nähere Umgebung zu erkunden? Dann wirst du in vielen Fällen aufs Rad, vielleicht sogar auf das E-Bike, oder auf Schusters Rappen zurückgreifen. Nicht jeder Hund ist für schnelle und weite Strecken am Rad gemacht, auch nicht für ganztägige Wandertouren. Dieses Problem löst du mit einem Hundefahrradanhänger oder einem Hunderucksack. Dabei ist das Thema „Hundeanhänger“ ein echt weites Feld. Das beackert Katrin Eichhoff mit ihrem Blog „Radlhund“ umfassend. Wenn du etwas tiefer in die Materie einsteigen willst, lege ich dir ihre Seite ans Herz. Für ab und an mit Rad und Hund unterwegs sein reicht in der Regel ein preiswertes Einsteigermodell, wie das von Trixie*.

Wenn du öfter längere Touren planst oder auf Komfort für dich und deine Fellnase Wert legst, solltest du zu einem hochpreisigeren Modell greifen. Beim Comfort Wagon ist der Name Programm: Der Hänger ist gefedert und sehr stabil. Du kannst ihn an das eBike hängen, zum Jogger umbauen (dann taugt er auch für Wandertouren) oder ohne Räder als Hundebox benutzen.

Und beim Wandern? Kleine Hunde finden durchaus Platz in einem Rucksack, wenn sie steile Passagen nicht bewältigen können oder einfach mal eine Pause brauchen. Hund (bis 11 kg) und leichtes Gepäck für eine Tagestour bringst du im Kurgo-Backpack* unter. Der ist auch praktisch, wenn du deinen Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen möchtest.

Das bisschen Campinghaushalt

Du kennst es aus deinem Alltag: Hunde haaren ziemlich viel und sie schleppen Dreck in die Wohnung. Im Caravan oder Wohnmobil fällt dieser Umstand noch mehr ins Gewicht, da Fell und Dreck sich auf weniger Quadratmetern verteilen und so direkt ins Auge springen. Auch wenn du es nicht gerne liest: Auch im Urlaub auf dem Campingplatz wird geputzt. Das dazugehörige Equipment gehört deshalb zum unverzichtbaren Hundebedarf auf Reisen. Den Putzaufwand aufs absolute Muss reduzierst du mit einem Handstaubsauger, der in kurzer Zeit alles einsaugt, was im Wohnwagen oder -mobil lästig ist. Gute Dienste leistet dir hierfür zum Beispiel der Dyson Handstaubsauger*.

Wenn du Handarbeit bevorzugst, empfehle ich dir einen Gummibesen* und einen ebensolchen Handfeger* plus Kehrschaufel*, mit denen sich Sand, Krümel und Tierhaare ebenfalls sehr schnell, auch von den Polstern, entfernen lassen. Sie finden auch im kleinsten Minicamper noch irgendwie Platz.

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Noch mehr Tipps für einen sauberen Camper mit Hund bekommst du im Camperstyle-Podcast. Hör direkt mal rein:

Hundezubehör zum Fressen, trinken, schlafen

Auch beim Camping sollten die Grundbedürfnisse deines Hundes nicht zu kurz kommen. Und die bestehen aus schlafen, fressen und trinken. Wenn dein Hund nicht mit ins Bett darf, haben sich auf Reisen spezielle Hundebetten für den Schlafkomfort bewährt. Wir schwören dabei auf Vetbeds*, die gut in die Hundebox, in jede Ecke des Wohnwagens oder auch mal ins Vorzelt gelegt werden können und wirklich strapazierfähig sind.

Im Winter darf es gerne etwas kuscheliger sein, meine Tipps fürs Wintercamping mit Hund findest du in diesem Artikel.

Für Wanderungen und den Nachmittag am Strand habe ich immer genug Wasser für meine beiden Bordernasen dabei. In speziellen Flaschen, wie den Wasserflasche von Kong* bleibt die Erfrischung nicht nur schön kalt, sie haben auch einen integrierten Trinknapf.

In der Hundebox hat sich für Frischwasser ein Trinknapf* mit Anti-Schwapp-Funktion für die Fahrt bewährt. Weiterer Vorteil: auch wenn du nachts versehentlich über den Napf stolperst, geht kein Wasser daneben.

Fürs Futter haben wir meist ganz „hundsgewöhnliche“ Edelstahlnäpfe dabei.

Hundezubehör für Spiel und Spaß

Die meisten Hunde lieben das Camping und freuen sich, den ganzen Tag mit dir draußen in der Natur zu sein. Ich bin ohnehin eher minimalistisch unterwegs, was Hundespielzeug anbetrifft, aber so ein paar Sachen wandern dann doch in die Reisetasche. Wenn wir am Meer sind, zum Beispiel ein schwimmfähiger Ball, der sich gut werfen lässt. Früher waren meine beiden Hunde eher wasserscheu, aber den Ball aus dem Atlantik retten zu müssen, war ein überzeugendes Argument. Ich bin ein Wurf-Legastheniker, deshalb brauche ich eine Schnur dran, wie bei diesem Ball*.

Ergänzend habe ich noch einen Futter-Dummy* im Reisegepäck. Den gefüllten Dummy kann ich zum Beispiel in den Dünen verstecken und die Hunde suchen lassen.

Nicht zu vergessen verschiedene Leinen, Halsbänder, Geschirre und einen Bauchgurt fürs Wandern. Und, und, und. Was du dafür alles brauchst, findet du zum Beispiel im Beitrag Camping mit Hund – Vorbereitungen und Checkliste.

Fazit zum Hundezubehör

Das richtige Hundezubehör erleichtert das Campen mit Hund ungemein. Unverzichtbar ist die richtige Sicherung deines Vierbeiners während der Fahrt. Alles andere kannst du mehr oder weniger improvisieren, solange du deine Fellnase nicht zu Hause vergessen hast. Ein Hundezaun, ein Staubsauger und weitere Utensilien sind zwar irgendwie Luxus, aber darauf zu verzichten fällt mir zunehmend schwer.

Welches Hundezubehör nimmst du zum Campen mit? Erzähle es mir in den Kommentaren!

Titelbild: (c) CamperStyle

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